powder-ex

tägliche Hautreinigung - optimal gegen pulverförmige Materialien und Kleinstpartikel

powder-ex ist optimiert für den täglichen Einsatz im Arbeitsalltag zur effektiven und schonenden Hautreinigung von pulverförmigen Materialien. Unsere Kunden haben im Alltag Umgang mit Metall-, Kunststoff- oder Keramikpulvern, Schleifstaub, Fräsresten, Stäuben von Baustoffen und vergleichbaren gesundheitsgefährdenden Kleinstpartikeln. powder-ex entfernt selbst kleinste Partikel von der Haut, ohne die Hautbarriere zu beeinträchtigen – ein großer Vorteil beim täglichen Einsatz gegenüber Seifen und Waschmitteln mit Reibekörpern.

 

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allematerialien

Entfernt alle Materialien

powder-ex ist universell einsetzbar: es entfernt Metall-, Halbleiter-, Polymer- sowie anorganische Partikel und Pulver. 

Für kleinste Partikel ab 4 nanometer

Je kleiner die Partikelgröße, um so schwieriger lassen sich diese allein mit Wasser von der Haut entfernen. powder-ex entfernt selbst kleinste Partikel bereits ab einer Größe von 4 nanometer.
klein
stark

Hohe Reinigungsleistung

powder-ex ist speziell dafür entwickelt, kleinste Partikel zu binden, um diese von der Haut zu entfernen: selbst nanoskalige Partikel entfernt es zu mehr als 99 %.

seifenfrei

Um bei der Hautreinigung von Gefahrstoffen die natürliche Hautbarriere nicht zu beeinträchtigen, wurde powder-ex komplett ohne Seifen und Penetrationsverstärker entwickelt – gemäß der Empfehlung der TRGS 401.

seifenfrei

Dermatologisch getestet

powder-ex ist pH-hautneutral und sehr gut hautverträglich. Die Hautverträglichkeit hat das unabhängige Institut dermatest geprüft  und mit ’sehr gut‘ bewertet.

Ergänzung für den Hautschutzplan

powder-ex ergänzt Seife im Hautschutzplan: Seife ist empfehlenswert nach dem Toilettengang – aber Seife sollte nicht für die Hautreinigung in der Fertigungsumgebung genutzt werden. powder-ex kommt zum Einsatz beim Verlassen der Betriebsstätten, an denen pulverförmige Materialien gelagert oder verarbeitet werden – zum Beispiel vor einer Essenspause. 

Hohe Anforderungen an den Arbeitsschutz
beim Umgang mit Kleinstpartikeln

In vielen Arbeitsbereichen sind Mitarbeiter Metallpulvern, Kunststoffpulvern und anderen feinen Pulver ausgesetzt. Dies können Arbeitsbereiche sein wo Pulver gezielt zum Einsatz kommen, wie z.B. in der additiven Fertigung, Pigmentherstellung, Compoundierung oder in der kosmetische Industrie, als auch Arbeitsbereiche wo diese in Prozessen entstehen, wie z.B. Polieren, Fräsen, Bohren, Strahltechnik oder Sintern. Diese Arbeitsbereiche sind mit besonderen Herausforderungen im Arbeitsschutz konfrontiert. In einigen sind sogar Biomonitoring gefordert, zum Beispiel zu Bleiwerten im Blut der Mitarbeiter. 
Insbesondere kleine Partikel lassen sich meist mit den gängigen Methoden nicht von der Haut entfernen. Sowohl der Hautkontakt als auch die daraus folgende orale Aufnahme der Partikel durch Kontaminationsverschleppung stellen ein gesundheitliches Risiko dar. 

Je kleiner die Partikelgröße, umso weniger eignen sich bestehende Mittel zum Abwaschen der Pulver. Eingesetzte Hautreinigungsmittel sollten keine Seifen oder sonstige Penetrationsverstärker beinhalten, um die natürliche Hautbarriere nicht zu beschädigen. Seife, Tenside und Lösungsmittel öffnen die Poren der Haut, was zu einer erhöhten Aufnahme von Gefahrstoffen führen kann (s. TRGS 401).

powder-ex wurde entwickelt, um die hohen Anforderungen in diesen Arbeitsbereichen zu erfüllen: Die zuverlässige Hautreinigung ohne Beeinträchtigung der Hautbarriere.

Ihr Ansprechpartner

Erik Wöller

woeller[at]dermapurge.com
+49 1575 2127635

Häufige Fragen (FAQ)

Arbeitsbereiche, in denen feine Pulver zum Einsatz kommen oder feine Partikel im Prozess entstehen, wie es in zahlreichen Branchen der Fall ist – beispielsweise in der Additive Fertigung und Nachbearbeitung der Bauteile, Metallbearbeitung, Oberflächenbehandlung, Pigmentherstellung oder Compoundierung. 
powder-ex wird sowohl als regelmäßige Hautreinigung im Hautschutzplan implementiert oder als effektive Nachsorge-Lösung (zum Beispiel bei gerissenen Handschuhen). 

Unterschätzter Aufnahmeweg für Kleinstpartikel ist die orale Aufnahme durch eine Kontaminationsverschleppung. Etwa 400-800 mal am Tag fasst sich jeder Mensch ins Gesicht, der Großteil an Augen, Nase, Mundraum. Von allen Partikeln, die in der Nähe des Mundraumes landen, gelangen etwa 40% in den Mund. Dieses Thema ist bisher im Arbeitsschutz unterrepräsentiert und ist umso wichtiger, wenn sich Partikel nur schwer von der Haut entfernen lassen.

Kleine Partikel unter 20 μm lassen sich nicht mit bloßem Auge sehen. Die Partikel sind teilweise kleiner als das 100tel eines Haares und lassen sich sehr schwer von der Haut entfernen. Als Faustregel: Je kleiner die Partikel und je hydrophober, desto weniger wirksam ist Wasser und Seife.  

Seife, Tenside und Lösungsmittel schwächen die natürliche Hautbarriere und spülen den Talg aus den Hautporen. Dadurch können Gefahrstoffe sowohl einfacher die Haut durchstoßen als auch leichter durch Poren eindringen. Dieser ‚Wash-in-Effect‘ ist seit den 90er-Jahren bekannt. Dies hat bereits Eingang in die Richtlinien der BAuA (TRGS401) gefunden.

Für komplementäre Hautschutzmittel vor der Arbeit sollte darauf geachtet werden, dass keine Cremes eingesetzt werden, welche die Hautbarriere beeinträchtigen. Viele prophylaktische Hautcremes enthalten Penetrationsverstärker (penetration enhancer). Gefahrstoffe können so einfacher durch die Haut stoßen. Auch Barrierecremes ohne Penetrationsverstärker bieten keinen perfekten Schutz, da dieser durch Schweiß und das Tragen von PSA über Zeit reduziert wird.

powder-ex wird sowohl als regelmäßige Hautreinigung im Hautschutzplan implementiert oder – wenn Kontaminationen durch präventive Maßnahmen nur im Ausnahmefall vorkommen – als effektive Nachsorge-Lösung (zum Beispiel bei gerissenen Handschuhen).

Als regelmäßig Hautreinigung ergänzt powder-ex Seife. Während Seife beispielsweise nach dem Toilettengang sinnvoll ist, sollte Seife nicht für die Hautreinigung in der Fertigungsumgebung genutzt werden. powder-ex kommt zum Einsatz beim Verlassen der Betriebsstätten, an denen pulverförmige Materialien gelagert oder verarbeitet werden – zum Beispiel vor einer Essenspause.

Kleinstpartikel, die sich nur schwer vom Körper abbauen oder ausscheiden lassen (bspw. viele Metalle, Kunststoffe und mineralische Stoffe) sammeln sich in Organen und Lymphdrüsen an. Zusätzlich besteht die Gefahr, dass diese die Blutgefäße penetrieren und innere Blutungen auslösen. Langfristig besteht die Gefahr einer Schädigung der Organe, eingeschränkter Fruchtbarkeit, oxidativer Stress, Entzündungen und Krebs. Das gilt auch für Materialien, die nicht als krebserregend eingestuft sind, da ein entscheidender Faktor für die Anlagerung die Größe der Partikel selbst ist.

Als mittelfristige Folge von häufigem Hautkontakt mit Partikeln können Hautirritationen, Allergien und Hautkrankheiten auftreten. Die Gefahr steigt, wenn die Haut häufig mit Seife gewaschen wird. Die Hautbarriere wird geschwächt, die Haut wird angreifbar und Kleinstpartikel haben es somit einfacher in die Poren einzudringen.

Handwaschpasten enthalten i.d.R. Reibekörper. Diese schädigen die Hautbarriere zusätzlich zu den enthaltenen Seifen, Tensiden und Penetrationsverstärkern. Zusätzlich können kleine Verletzungen in der Haut entstehen. So gelangen Gefahrstoffe direkt in die Blutbahn.

Handbürsten sind unter allen Umständen zu vermeiden, wenn mit Kleinstpartikeln gearbeitet wird.

Die vom Hersteller angegebene Größenverteilung von Partikeln in Mineral-, Metall- und Kunststoffpulvern ist für den Arbeitsschutz oft irreführend. Sie spiegelt den Volumen-Mittelwert an Partikeln, also den Durchschnitt, wieder. Da kleine Partikel sehr viel weniger Volumen als größere haben, spielen sie bei der Berechnung eine untergeordnete Rolle. Für den Arbeitsschutz mit Pulvern sind aber genau diese Partikel wichtig.

Zusätzlich entstehen beim Transport und der Verwendung durch Abrieb oft feine Partikel im nanoskaligen Bereich.

  • Da Kleinst- bzw. Satellitenpartikel unter 20 μm im Verhältnis über ein geringes Volumen verfügen, erscheinen diese unterrepräsentiert, obwohl die reine Menge die Menge an größeren Partikeln weit übersteigen kann. Zur Größenverteilung und Satellitenpartikeln in Pulvern in der additiven Fertigung: (ähnliche Pulver werden in vielen Industriezweigen verwendet) Seyda 2018: https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-662-58233-6_6
  • Auf Anfrage auch eigenes REM-Bildmaterial von DermaPurge zu handelsüblichen PT12, Titan, Chrom, Nickel, Aluminium-Magnesium, Stahl, Kupfer und Späne aus gängigen Fräsen, Sägen und rotierenden Schleifern, die eine ähnliche Größenverteilung wie die Neupulver aufweisen.

Handschutz ist ein wichtiger Baustein im Arbeitsschutz mit Kleinstpartikeln, reichen aber bicht aus. Ausschließlich Chemikalienschutzhandschuhe (Bspw. Nitril) schützen vor Partikeln kleiner 20 μm. Bei Handschuhen, die v.a. als Schutz gegen mechanische Auswirkungen getragen werden, gelangen Partikel durch das Gewebe. 

Der Einsatz von Chemikalienschutzhandschuhen ist allerdings auch nicht unproblematisch:

  1. Chemikalienschutzhandschuhe sind dünn und reißen oft, wenn zu lang oder mit Metall gearbeitet wird.
  2. Längeres Tragen führt zu erhöhter Schweißbildung, was die Aufnahme von Partikeln stark begünstig und Hautirritationen und Allergien auslösen kann
  3. Unvorsichtiges An- und Ausziehen der Handschuhe führt oft zum Hautkontakt mit Partikeln

Vollschutz ist ein wichtiger Bestandteil im Arbeitsschutz mit Kleinstpartikeln. Zu beachten ist:

  1. Studien haben gezeigt, dass an den Übergangsstellen zwischen PSA (Handgelenke, Fußgelenke, Gesicht, Hals, ggf. Bauch) immer noch Kontamination vorhanden ist.
  2. Längeres Tragen führt zu erhöhter Schweißbildung, was die Aufnahme von Partikeln begünstig
  3. Unvorsichtiges An- und Ablegen des Vollschutz führt oft zum Hautkontakt mit Partikeln
  4. Typ 5 Anzüge nach DIN EN ISO 13982-2 dürfen für bis zu 15% der Partikel durchlässig sein.

Die von der BG vorgegebenen Höchstwerte für Partikelbelastung beziehen sich auf das Einatmen von Partikeln, bzw. die Alveolengängigkeit und spielen für die orale Aufnahme der Partikeln nur eine sekundäre Rolle. Weder für eine Belastung mit Nanopartikel in der Luft noch für eine allgemeine Partikelbelastung auf der Haut gibt es aktuell Höchstwerte. Aus diesem Grund und der belegten Gefährdungslage gilt das Vorsichtsprinzip.

  • Für Nanopartikel allgemein gilt die TRGS 527: Derzeit liegen in Deutschland keine stoffspezifischen Arbeitsplatzgrenzwerte für Stoffe in Nanoform vor.
  • Partikelbelastung in der Luft wird mit Volumen pro Kubikmeter angegeben und ist nicht aussagekräftig, wenn Partikel kleiner als 20 μm sind.
  • Unter TRGS 401 (Haut) und TRGS 900 (Grenzwerte) sind keine Grenzwerte für Partikelbelastung auf der Haut angegeben.

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